Circular Economy

Die Arbeitsgruppe „Cirular Economy“ beschäftigte sich mit Geschäftsmodellen der Kreislaufwirtschaft und ihren Business Cases. Sie diskutierte Kreislaufwirtschaftsstrategien in und für unterschiedliche Branchen. Dazu wurden bestehende Best Practices und relevante Themenfelder vorgestellt und diskutiert. Behandelt wurden die Steigerung des Einsatzes von Sekundärstoffen sowie Materialeffizienz, Chancen durch Digitalisierung, intelligente Produktentwicklung, Logistik- und Verpackungsstrategien und die Schließung von Stoffströmen in integrierten Wertschöpfungsketten. Auch rechtliche Entwicklungen, welche die Kreislaufwirtschaft vorantreiben, wurden angesprochen. Die Arbeitsgruppe förderte dabei den Austausch und die Kooperation zwischen unterschiedlichsten Unternehmen, die in einer integrierten Wertschöpfungskette z. B. im Anlagenbau, in der Produktion, im Handel, in der Verarbeitung oder im Recycling tätig sind.

Projektergebnis

Circular Economy Toolbox

KURZBESCHREIBUNG
In der Arbeitsgruppe wurde mit der Circular Economy Toolbox ein Instrument erarbeitet, das sich vorrangig an Unternehmen richtet, die in einer integrierten Wertschöpfungskette tätig sind. Ihr Ziel ist es, Unternehmen bei der Implementierung von Circular-Economy-Methoden zu unterstützen. Darüber hinaus kann sie als Werkzeug genutzt werden, Drittparteien wie beispielsweise Lieferanten von der Wichtigkeit kreislaufwirtschaftlichen Handelns zu überzeugen, und ihnen im Umsetzungsprozess begleitend zur Hand gegeben werden. Die Toolbox ist dabei als dynamische Web-Plattform zu verstehen. Sie wird nach Ende
des Dialogforums verstetigt und von den AG-TeilnehmerInnen auch zukünftig weiter ausgebaut. Die teilnehmenden Unternehmen haben sich zudem darauf verständigt, die Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe auch über die Laufzeit des Projekts hinaus fortzuführen.

MEHRWERT FÜR UNTERNEHMEN
Die Toolbox erlaubt es Unternehmen mit unterschiedlichem Kenntnisstand zur Kreislaufwirtschaft, sich in der Circular Economy zu orientieren, geeignete Instrumente, Methoden und Best Practices zu identifizieren und umzusetzen. Hierzu gibt sie eine Übersicht über die Circular Economy. Darüber hinaus werden modular auf drei Fortschrittsstufen Werkzeuge zur Verfügung gestellt, welche die Phasen der Einarbeitung (Basic), der weiteren Orientierung (Advanced) und schließlich der konkreten Umsetzung (Expert) umfassen.

EFFEKTE FÜR DEN KLIMASCHUTZ
Ziel ist es, die Umsetzung von Circular Economy durch Unternehmen und Wertschöpfungsketten in Deutschland zu forcieren. Instrumente wie Ressourceneffizienz, Wiederaufbereitung und Recycling haben direkte Auswirkungen auf den Material und Energieverbrauch und tragen so unmittelbar zum Klimaschutz bei. Beispielsweise weisen wiederverwertete Kunststoffe einen deutlich geringeren CO2-Ausstoß auf als Primärmaterial.

Link zur Circular Economy Toolbox

Die Circular Economy Toolbox finden Sie unter: www.circulareconomytoolbox.de

Moderation der Arbeitsgruppe

Moderation:
Dr. Holger Berg, Wuppertal Institut

Inhaltliche Unterstützung:

  • Dr. Sebastian Schunk, Siemens AG
  • Dr. Christoph Sievering, Covestro AG

 

Weiter­führende Informa­tionen

Stichwörter:

Kreislaufwirtschaft, Circular Economy, Circular Business Models, Industrie 4.0