Klimafreundliche Lieferketten

Ein Großteil der Treibhausgasemissionen deutscher Unternehmen wird in der vorgelagerten Lieferkette produziert. Daraus ergibt sich ein großes Potential für den Klimaschutz. Allerdings sind Lieferketten heutzutage global, hochkomplex und umfassen eine erhebliche Anzahl spezialisierter Akteure, was den Klimaschutz in der Lieferkette für Unternehmen zu einer Herausforderung werden lässt.

Möglichkeiten für den Klimaschutz in der Lieferkette gibt es viele: vom Lieferketten-übergreifenden Dialog und Wissenstransfer, über gemeinsame Energieeffizienzprojekte im Zulieferbetrieb, bis hin zu festen Standards und Kriterien bei der Auswahl der Lieferanten.

Die AG „Klimafreundliche Lieferkette“ beschäftigt sich gemeinsam mit diesen Themen und wird mögliche Lösungen für möglichst viele Branchen diskutieren. Dabei soll es einen Austausch zu den unterschiedlichen Ansätzen in Unternehmen und dessen methodische Weiterentwicklung geben. In diesem Zusammenhang können bspw. auch zukünftige Herausforderungen, wie carbon pricing, carbon tax und weitere Themen besprochen werden.

Fragen die in der Arbeitsgruppe besprochen werden könnten

  • Wie können Unternehmen gemeinsam mit ihren Lieferanten an der Verbesserung der Umweltbilanz arbeiten (carbon footprint etc.)?
  • Was sind die Herausforderungen insbesondere für mittelständische Unternehmen im In- und Ausland, um den hieraus erwachsenden Anforderungen gerecht zu werden? Wie sehen Lösungen aus, die hinreichend profund sind, aber keine Organisation überfordern?
  • Wie kann Digitalisierung der Beschaffungsprozesse wie der Materialwirtschaft im Allgemeinen zur Erhöhung der Transparenz in der Lieferkette genutzt werden?
  • Wie lassen sich kurzfristig ausgerichtete, aber strategisch suboptimale Beschaffungsentscheidungen vermeiden? Was muss in den Prozessen und beim Aufbau der Lieferkette berücksichtigt werden?
  • Gibt es Beispiele, wie gemeinsame Produkt- und Geschäftsmodellentwicklung mit positiven Umwelteffekten über die Lieferkette hinweg geschafft wurde? Was waren die Erfolgsfaktoren?
  • Wer ist der Treiber – der Kunde, Lieferant oder Gesetzgeber?

Mögliche Ergebnisse

  • Die Identifikation von verallgemeinbaren Use Cases, in denen Angebote für Produkte mit klimafreundlicher Lieferkette einen Wettbewerbsvorteil bilden.
  • Eine Zusammenstellung, welche Anforderungen Kunden an die Dokumentation von Lieferketten im Rahmen einer Emissionsbilanzierung haben.
  • Toolbox

Adressaten der Arbeitsgruppe

Adressaten sind solche Unternehmen, die mit Ihren Produkten Teil einer Lieferkette sind, die sie emissionsseitig bilanzieren und klimafreundlich gestalten wollen.

Moderation der Arbeitsgruppe

Moderation:

Michael Kölzer, Hochtief AG

Robert Seiter, EY

Inhaltliche Unterstützung:

  • Melanie Kubin-Hardewig, Deutsche Telekom AG
  • Hans-Martin Obermann, REWE Group
  • Christin Schmidt, REWE Group

Weiter­führende Informa­tionen

Stichwörter:
Scope 3; Supply Chain; CDP; carbon pricing; carbon tax

Eindrücke der ersten AG-Sitzung am 8. März:

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