Unternehmensbezogene Klimaschutzziele

In der Arbeitsgruppe „Unternehmensbezogene Klimaschutzziele“ wird über konkrete Beiträge der Unternehmen zur Umsetzung des Paris Agreements und deren Ansätze diskutiert.

Klimaschutzziele haben in der Nachhaltigkeitsstrategie eines Unternehmens eine herausragende Bedeutung. Nach außen signalisieren sie Kunden, Shareholdern und Politik, dass sich das Unternehmen strategisch mit den zukünftigen Rahmenbedingungen, die sich aus dem Paris Agreement ergeben werden, auseinandersetzt, zu dessen Zielen bekennt und zu eigenen, konkreten Beiträgen verpflichtet und damit nachhaltig wirtschaftet. Nach innen helfen Klimaschutzziele die Thematik sowohl in der Führungsebene, bspw. bei Investitionsentscheidungen, als auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verankern, auch im Sinne eines konkreten Beitrages jedes Einzelnen.

In der Arbeitsgruppe geht es vor allem darum, neben aktuellen Themen wie Science Based Targets oder TCFD, Erfahrungen über Ansätze und Methoden austauschen. Das beginnt beim Thema Zielsetzung und wie langfristig die Zielerreichung überprüft werden kann. Darüber hinaus können Themen wie die interne Kommunikation von Klimaschutzzielen, deren Ermittlung, Festlegung und Verbindlichkeit besprochen werden, wie auch die Verknüpfung dieser mit Vergütungssystemen.

Status der Arbeitsgruppe

Die dritte Sitzung der AG „Unternehmensbezogene Klimaschutzziele“ fand am 17. September 2018 bei der Deutsche Telekom AG in Bonn statt. Zu Beginn wurden die Ergebnisse der 2. Sitzung  in ToDo’s für die 3. Sitzung übersetzt.

Im Anschluss fanden zwei Impulsvorträge statt. Alexander Liedke vom WWF präsentierte die Science Based Target Initiative und die Implikationen für Scope 3-Emissionen. Melanie Kubin-Hardewig referierte zu den Klimazielsetzungen der Deutsche Telekom AG.

Im Vorfeld des Treffens wurden die teilnehmenden Unternehmen hinsichtlich ihrer Klimazielsetzungen befragt. Die Ergebnisse der Umfrage wurden ausgewertet und in der Sitzung diskutiert. Darüber hinaus wurden Themen für weitere Projekte im Rahmen der Arbeitsgruppe identifiziert. In diesem Rahmen wurden vier Projekte definiert in die sich die AG-Teilnehmer aufteilten zu den folgenden Themen:

Handlungsempfehlungen:

Unter dem Thema „Weißbuch WmK“ soll eine arbeitsgruppenübergreifende Zusammenfassung der Herausforderungen und Lösungsvorschlägen aus dem Dialogforum „Wirtschaft macht Klimaschutz“ für Politik und weitere Stakeholder zusammengestellt werden

Business Case:

Im Rahmen des Projektes soll eine Kurzstudie zur Wirtschaftlichkeit ausgewählter Technologien und Ansätzen zum Klimaschutz in Unternehmen erstellt werden. Dabei soll abgebildet werden, welche Ansätze bzw. Technologien bereits heute wirtschaftlich sind.

Kommunikation von Klimathemen:

Im Rahmen des Projektes sollen Handlungsempfehlungen im Baukastenformat erarbeitet werden, wie die unternehmensinterne Kommunikation von Klimathemen verbessert werden kann. Dabei wird vor allem darauf geachtet, die Empfehlungen in einem verständlichen sowie kurz und prägnanten Format darzustellen.

Scope4-Emissionen:

Im Rahmen des Projektes soll eine Guideline zur Anwendung von Scope 4-Emissionen in Unternehmen, inklusive Praxisbeispielen und Glossar, erstellt werden.

Die nächste AG-Sitzung findet am 17. Januar 2019 bei der E.ON SE in Essen statt.

Für den Zugang zu den Unterlagen der AG-Sitzung loggen Sie sich bitte als TeilnehmerInnen im internen Bereich ein. Die Protokolle sind aktuell noch in Abstimmung. Wir informieren die TeilnehmerInnen per Mail sobald diese verfügbar sind.

Fragen die in der Arbeitsgruppe besprochen werden könnten

  • Welche Methoden werden in unterschiedlichen Branchen angewandt und gibt es Erfahrungen, die weitergegeben bzw. übertragen werden können?
  • Welche Strategien waren für die interne Ermittlung und Vermittlung und Integration der Klimaschutzziele erfolgreich und lassen sich daraus allgemeine Lehren ziehen?
  • Welche besonderen Herausforderungen ergeben sich für mittelständische Unternehmen im Hinblick auf Zielsetzungen?
  • Was fehlt Unternehmen, um Ziele zu setzen und welche Tools werden benötigt?

Mögliche Ergebnisse

  • Austausch und Inspiration zu emissionsmindernden Strategien als Grundlage für die Etablierung eigener Unternehmensziele.
  • Festlegung von Mindestanforderungen für die Ermittlung und Benennung von Klimazielen im Sinne einer verbindlichen und belastbaren Zielsetzung.

Adressaten der Arbeitsgruppe

Die Arbeitsgruppe richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Unternehmen, die für die strategische Ausrichtung und/oder Controlling hinsichtlich Klimaschutz direkt oder indirekt zuständig sind. Wie alle Arbeitsgruppen des Dialogforums wollen wir in der Arbeitsgruppe sektorübergreifend arbeiten und haben hier daher keine Einschränkungen.

Infos zu kommenden Sitzungen finden Sie unter Veranstaltungen.

(Zur Anzeige der Termine ist ein einloggen nötig.)

Moderation der Arbeitsgruppe

Moderation:

Melanie Kubin-Hardewig, Deutsche Telekom AG

Dr. Jens Wichtermann, Vaillant Group

Inhaltliche Unterstützung:

  • Hans-Martin Obermann, REWE Group
  • Dr. Sebastian Schunk, Siemens AG
  • Dr.-Ing. Hans-Jörn Weddige, thyssenkrupp AG
  • Dipl. Ing. Nadine Braun, EY

Weiter­führende Informa­tionen

Stichwörter:
Science Based Targets; TCFD; unternehmensinterne Zielsetzungen; Carbon Tax; Carbon pricing; risikobasierter Ansatz

Eindrücke der ersten AG-Sitzung am 8. März:

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