Unternehmensprofil

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Firmenwebseite
https://www.giz.de
Mitarbeiterzahl
ca. 20.000
Branche
Entwicklungszusammenarbeit

Informationen zu Klimaschutz-Aktivitäten

Seit wann im Klimaschutz engagiert?

Als Dienstleister der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung ist Nachhaltigkeit der Kern unseres Geschäfts und das Leitprinzip unseres Handelns. Unser betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement basiert auf diesem unternehmenspolitischen Grundverständnis.

Dazu gehört auch das betriebliche Umweltmanagement, das eine lange Historie im Unternehmen hat. Für die deutschen Standorte erheben wir beispielsweise seit dem Jahr 1999 Klima- und Umweltzahlen. Die Klima- und Umweltbilanzierung wurde mittlerweile weltweit ausgerollt. Ein Umweltprogramm mit messbaren Zielen und Maßnahmen ermöglicht uns das Erreichen unserer gesetzten Klimaschutzziele im In- und Ausland.

Welche Maßnahmen wurden ergriffen?

Nachhaltig wird ein Unternehmen nicht mit Worten, sondern mit Handeln: sei es bei ressourcenschonendem Wirtschaften, der nachhaltigen Beschaffung, der Partizipation unserer Stakeholder oder der Geschlechtergerechtigkeit. Dafür haben wir uns in der GIZ ein umfassendes Nachhaltigkeitsprogramm, ergänzt von dem Umweltprogramm, gegeben. Vorstand, Führungskräfte wie auch die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen gemeinsam Verantwortung für unser unternehmensweites Nachhaltigkeitsmanagement. Denn bei Nachhaltigkeit kommt es auf uns alle an.

Mit unserer Nachhaltigkeitsrichtlinie geben wir dazu ein klares Statement ab. Hier haben wir unsere Nachhaltigkeitsstandards und unsere Grundsätze des Nachhaltigkeitsmanagements festgeschrieben, denen wir intern als Unternehmen wie auch bei der Umsetzung der beauftragten Projekte folgen. Festgehalten ist in der Nachhaltigkeitsrichtlinie auch, wie Umwelt- und Sozialstandards in unseren Vorhaben eingehalten werden, um nationalem Recht in den Kooperationsländern sowie den Verpflichtungen aus internationalen Vereinbarungen nachzukommen. 2017 wurde die Richtlinie noch einmal auf die Ziele der Agenda 2030 hin konkretisiert.

Unser Nachhaltigkeitsprogramm legt für das unternehmerische Nachhaltigkeitsmanagement Indikatoren und Maßnahmen fest: etwa zur Reduzierung des Ressourcenverbrauchs von Strom, Wasser und Papier, zur Verringerung von CO2-Emissionen, zur Förderung des nachhaltigen Veranstaltungsmanagements oder zur Stärkung der Teilhabe von Mitarbeitenden.

In unserem Umweltprogramm für die Jahre 2016 - 2020 haben wir das Ziel festgehalten unsere globalen Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren. Konkret wollen wir die jährlichen Emissionen pro Kopf um zwei Prozent im Ausland und um 2,5 Prozent im Inland reduzieren. Nicht vermeidbare THG-Emissionen in Deutschland werden seit 2013 klimaneutralgestellt. Auch unsere weltweit verursachten THG-Emissionen planen wir klimaneutral zu stellen.

Welche Hürden wurden wie genommen?

Um das ökologische Gleichgewicht zu erhalten und um dem globalen Klimawandel entgegenwirken zu können, ist die Verringerung der THG-Emissionen ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. In drei Schritten reduzieren, substituieren und kompensieren wir unsere THG-Emissionen in Deutschland.

Internationale Flugreisen stellen mit Abstand unsere größte Verursacherquelle bei THG-Emissionen dar. Deshalb versuchen wir, unsere Dienstreisen soweit wie möglich zu reduzieren. Zahlreiche installierte Videokonferenzsysteme helfen dabei, die Anzahl an Dienstreisen zu verringern. Für Reisen innerhalb Deutschlands wird von unseren Mitarbeiter*innen die Bahn bevorzugt. In Deutschland bezieht die GIZ, wo immer möglich, 100 Prozent Ökostrom. Im Ausland ist die Vermeidung von THG-Emissionen besonders wichtig, da Alternativen wie der Bezug von Ökostrom häufig nicht am Markt angeboten werden. THG-Emissionen sollen vermieden werden, indem verstärkt effiziente und klimafreundliche Kühl- und Heizanlagen eingesetzt werden sollen.

Wie lautet das Feedback von Mitarbeitern und Kunden auf Ihr Engagement?

Regelmäßig treten wir mit unseren internen und externen Stakeholdern in den Dialog. Der Stakeholderdialog im Jahr 2018 zeigte, dass Umwelt- und Klimaschutz in den Projekten eines der wichtigsten Themen für unsere Stakeholder ist. Auch nachhaltige Mobilität war am Stakeholdertag ein zentrales Thema, das von internen und externen Stakeholdern intensiv diskutiert wurde. Sie gaben uns Empfehlungen, wie wir unsere Nachhaltigkeitsperformance weiter verbessern können.

Elke Winter
Leiterin der Gruppe „Qualität und Nachhaltigkeit“ -- Stabsstelle Unternehmensentwicklung