Unternehmensprofil

E.ON SE

Firmenwebseite
https://www.eon.com/de.html
Mitarbeiterzahl
42.699
Branche
Energie (Energienetze, Kundenlösungen und Erneuerbare Energien)

Informationen zu Klimaschutz-Aktivitäten

Seit wann im Klimaschutz engagiert?

Um unsere Fortschritte im Klimaschutz zu belegen und Transparenz zu schaffen, berichten wir seit 2004 über unsere CO₂-Emissionen.

Bei der Berechnung unseres CO₂-Fußabdrucks berücksichtigen wir neben den direkten CO₂-Emissionen aus unserer Strom- und Wärmeerzeugung auch den CO₂-Ausstoß unserer alltäglichen, indirekt mit der Energieerzeugung verbundenen Geschäftstätigkeit. 2017 sind wir mit unserer Klimaberichterstattung erneut als eines der führenden Unternehmen der Branche in den „Leadership“-Index der Organisation CDP aufgenommen worden.

 

Welche Maßnahmen wurden ergriffen?

Wir haben weiter daran gearbeitet, unseren Beitrag zum Klimaschutz weiter zu intensivieren. So haben wir zum einen den Ausbau Erneuerbarer Energien weiter vorangetrieben und damit zu einer Reduzierung von CO₂-Emissionen beigetragen. Zum anderen konnten wir unsere Kunden mit innovativen Energiekonzepten dabei unterstützen, ihren Strom- und Gasverbrauch zu senken. Einen wichtigen Baustein bilden auch unsere neuen Ziele zur Reduzierung unseres eigenen CO₂-Fußabdrucks. Sie berücksichtigen die strategische Neuausrichtung unseres Unternehmens.

Neue Ziele zur Reduzierung unseres eigenen CO₂-Fußabdrucks

Zum 1. Januar 2016 haben wir die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern an die Uniper SE übertragen. Unser bisheriges Ziel – die Halbierung der CO₂-Intensität unserer Stromerzeugung in Europa bis 2025 – konnte somit nicht weiter verfolgt werden. Denn die CO₂-Intensität des eigenerzeugten Stroms hatte sich durch die Ausgliederung der konventionellen Erzeugung an Uniper wesentlich verringert. 2017 haben wir daher eine neue Klimastrategie mit entsprechenden Zielen und Maßnahmen für eine Reduzierung der CO₂-Emissionen entwickelt, die unserem neuen Geschäftsmodell Rechnung trägt. Der Fokus liegt nun auf der Reduzierung der CO₂-Emissionen, die im Zusammenhang mit dem Absatz von Strom und Gas an unsere Kunden entstehen. Denn diese indirekten Emissionen (Scope 3) bilden den Großteil unseres CO₂-Fußabdrucks. Unsere Ziele lauten:

  • Wir reduzieren unseren absoluten CO₂-Fußabdruck bis 2030 um 30 Prozent gegenüber 2016
  • Wir reduzieren die CO₂-Intensität bei unseren Kunden – also die CO₂-Intensität des von uns verkauften Stroms – bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 2016

Die Strategie von E.ON basiert auf drei fundamentalen Marktentwicklungen und Wachstumsbereichen: dem globalen Trend zur Nutzung Erneuerbarer Energien (insbesondere Wind- und Solarenergie), dem Einsatz der Energienetze für eine dezentrale Energiewelt und den sich verändernden Kundenbedürfnissen. Sie ist darauf ausgerichtet in allen Bereichen einen Mehrwert zu schaffen, unter anderem mithilfe von kontinuierlichen Innovationen, einer klaren Nachhaltigkeitsorientierung und einer starken Marke.

Welche Hürden wurden wie genommen?

Globale Trends wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Digitalisierung und technischer Fortschritt verändern die globale Energielandschaft. Dabei verändern sich auch die Bedürfnisse unserer Kunden. So entsteht eine neue Energiewelt – dezentral, grün und vernetzt. Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Geschäftsstrategie 2016 an die aktuellen Entwicklungen angepasst. Mit unserem neuen Geschäftsmodell (Energienetze, Kundenlösungen und Erneuerbare Energien) leisten wir einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.

Wie lautet das Feedback von Mitarbeitern und Kunden auf Ihr Engagement?

Die Erwartungshaltung der Kunden ist oft, dass große Unternehmen eine Vorreiterrolle einnehmen sollen und adäquate Produkte & Dienstleistungen für ihre Kunden anbieten. In Gesprächen mit unseren Kunden und Mitarbeitern bekommen wir dabei positive Rückmeldungen zu unseren Aktivitäten.

Bernhard Grünauer
Senior Sustainability Manager